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HAPERO Re2 15kW02 - 35kW04

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Schaffe Dein eigenes Wäldchen


gut für Dich, Deine Kinder,

die Tier- und Umwelt

 

Ein paar Zahlen

1 Hektar (ha) Mischwald filtert bis zu 60 Tonnen Staub/Jahr aus der Luft, bindet durch Holzzuwachs rund 10 Tonnen (to) klimaschädliches CO2/Jahr und produziert knapp 30 to Sauerstoff/Jahr. Letzteres reicht aus, um ca. 15 Menschen durchgängig mit Sauerstoff zu versorgen.

Der durchschnittliche Holzzuwachs einer 10 Jahre alten Neuaufforstung beträgt pro Jahr und Hektar etwa 12 Festmeter. Dies entspricht etwa 22 Raummeter Scheitholz oder 29 m³ Hackschnitzel. Umgerechnet in kg entspricht dies etwa 8.600 kg lufttrockenem Hartholz (Laubholz) oder 5.700 kg lufttrockenem Weichholz (Nadelholz).

Mit diesem Holzzuwachs lassen sich bei Hartholzsortimenten etwa 3.600 Liter Heizöl und bei Weichholzsortimenten etwa 2.450 Liter Heizöl ersetzen.

Wald ist aber weit mehr als ein Co2-bindender Sauerstoffspender, er ist mehr als eine hochkomplexe O2-Raffinerie, mehr als ein Luftfilter und mehr als ein Energie- und baustofflieferant.

 

mehr als ein paar Zahlen


Wald in seiner vielfältigsten Form ist Lebensraum und Heimat für unzählige Pflanzen und Tiere, die in enger Symbiose und gegenseitiger Abhängigkeit hier Nahrung, Sinn und Erleben finden.

Wald ist Lebenselixier für uns Menschen,

  • für Kinder, die in ihm losgelassen, jede Form von Freiheit mit all deren Grenzen und Herausforderungen erspielen können und
  • für die Älteren bietet er Ruhe, Entspannung und eine Fülle an Geräuschen und Düften die zufrieden und besänftigend stimmen.

Unter hohen Bäumen sinnierend auf einer Bank sitzen, Lustwandeln, Joggen, Reiten, Biken, … zu alledem bietet der Wald Raum und Gelegenheit.
Und in Anbetracht seiner alten alles überragenden Bäume, lässt einen der Wald in erfüllende Demut fallen.

Wald schafft Freiheit für Gedanken, die wir in der Hektik des Alltags nicht zu Ende führen können. Hier finden wir Zeit und Muße Lösungen zu finden oder Entschlüsse zu fassen.

Und Wald bietet umfänglichste Kulisse und Nährboden für die Liebe. Schade, wer dazu nicht die ein oder andere schöne Erinnerung sein Eigen nennt oder Aufforderung hierzu Erinnerungen noch einzufangen.

Wald ist nicht nur schützenswert … von ihm kann es nicht genug geben.

Und auch vor diesem Hintergrund und in Wiesenlandschaft lebend, entstand der Wunsch unser 1 Hektar-Waldprojekt zu realisieren.

 

Zur Tat schreiten

Grundstückskauf

Je nach Lage muss man für 1 ha Weideland mit Kosten von 15 bis 40 Tausend Euro rechnen. Also mit dem Preis eines Mittelklasseautos. Dem Projekt entgegen kommen Wiesenlagen mit Hängen, die zur Park und Waldgestaltung interessante Voraussetzungen bieten und im Preis oft günstiger sind als ebene Flächen. Ein Bachlauf wäre natürlich die Krönung.

Angrenzend an unser Haus stand ein fast ebenes Weide-/Wiesenland mit leichter Hanglage zum Verkauf, ein lang geschnittenes Rechteck. Wir hatten das Glück es zu erwerben.

Wege ... aller Anfang ist schwer

Unser Wäldchen soll Aufgabe sein, Arbeit machen aber auch Raum zum, Joggen, Reiten, Biken ... im Alter bekannte Umgebung zum Spazieren und Sinnieren.

So musste ein befestigter Weg angelegt werden, eher ein kleines Wegenetz, verschlungen, mit Abzweigen, Kreuzungen, kurzen Steigungen (für‘s MTB) und ein paar Sprung-Hindernissen (Joggen, Reiten). Nach dem IKEA-Prinzip gelang es, eine Runde von gut einem km Länge zu realisieren.

 

Die Wegstrecke wurde auf 80cm Breite und ca. 20cm Tiefe mittels einem kleinen Traktor mit Heckbagger und zahnloser Grabenschaufel ausgebaggert und wieder mit Recyclingschotter verfüllt.

Der Schotter wurde mittels Rüttelplatte verdichtet und mit ca. 5 cm Holzhackspänen belegt. Eine optisch ansprechende, naturnahe Oberfläche auf der sich toll Laufen, Reiten und (anstrengend) Biken lässt.

Die Fertigstellung des letzten Meters haben wir in einem nicht ganz erst zu nehmenden Video dokumentiert.


Wohin mit dem Aushub

Mit dem Erdaushub wurden Trennwälle, zwei Hangwege und eine zu starke Abfahrt aufgefüllt. Zudem bildet ein Steinkreis das Zentrum unseres angehenden Wäldchens, der auch mit Erde verfüllt wurde und nun erhabenen Platz für eine runde Bank und Trauerweide bietet.

Die Steine des Steinkreises lieferte uns ein befreundeter Tiefbauunternehmer aus dem nahegelegenen Steinbruch. Es war nicht ganz einfach, die in richtiger Größe zu bekommen. Die Steine sollten schon Präsenz haben, durften daher nicht zu klein sein, aber auch nicht über eine to wiegen, da unsere Frontlader hier seine Grenze hatte.

Pflanzen

Bepflanzt wurde die Fläche mit allem, dem wir an Bäumen und Sträuchern habhaft werden konnten. Viel Pflanzen bekamen wir kostenlos über ebay-Kleinanzeigen und mit gutem Ergebnis haben wir selbst 10-12 Jahre alte Bäume ausgegraben und während der laubfreien Monate wieder erfolgreich eingepflanzt.

Einige größere Bäume mit Stammdurchmessern von ca. 8 cm haben wir in der nächst gelegenen Baumschule erworben (kein Gartencenter). Hiesige Bäume (Buche, Eiche, Ahorn, hochstämmige Obstbäume) dieser Kategorie sind dann bei Eigentransport für ca. 300,- zu haben. Hier muss man mit einem Gewicht von 300 bis 500 kg pro Wurzelballen rechnen und damit Hantieren können.

Das Gros der Bäume, die im Pflanzjahr noch im hohen Gras untergehen, kommt aber aus einer forstwirtschaftlichen Baumschule: Rotbuche, Weißbuche, Eiche, Birke, Ahorn, … als junge Bäumchen für 1 bis 3 Euro das Stück und wurde per Spedition von die-Forstpflanze.de wurzelnackt und super verpackt angeliefert.

Sehr ansprechende und schnelle Erfolge liefern auch Weidenstecklinge, vorausgesetzt die Fläche ist hinreichend feucht.

Wir haben Stecklinge mit 8 bis 30 cm Durchmesser in Erdlöcher gesetzt und mit Anpflanzende verfestigt, die im folgenden Frühjahr toll ausgetrieben sind. Dabei haben wir nur die Triebe am Kopf belassen und die am unteren Stamm konsequent entfernt. Rasch hat man so den Effekt kleiner hochstämmiger Bäumchen, die Folgejahr schon Kronen von gut 2m Durchmesser haben.

Sehr ansprechende und schnelle Erfolge liefern auch Weidenstecklinge, vorausgesetzt die Fläche ist hinreichend feucht. Wir haben Stecklinge mit 8 bis 30 cm Durchmesser in Erdlöcher gesetzt und mit Anpflanzende verfestigt, die im folgenden Frühjahr toll ausgetrieben sind. Dabei haben wir nur die Triebe am Kopf belassen und die am unteren Stamm konsequent entfernt.

Schmuckstück ist eine ‚lebende‘ Brücke, deren Stützpfeiler aus Weidenstämmen sind, die zukünftig zu Kopfweiden beschnitten werden und damit die Brücke haltbar machen (keine faulenden Brückenpfeiler). Weidenstecklinge gibts oft kostenlos wenn man selber schneidet vom freundlichen Landwirt an dessen Kopfweiden.

Gestaltung

Wir haben in der Fläche verschiedene Anpflanzungen vorgenommen. Da gibt es die asiatische Ecke mit Bambus, Pagoden Hartriegel, Blauglockenbaum, Ilex…, ein Streifen hochstämmige Obstbäume und Obststräucher bilden den Obsthain, in der Hanglage und am Steinkreis schauen wir ob Wein gedeiht, …. ein Weg wird von Obstbuschbäumchen gesäumt, ein kurzer Single-Trail durchläuft ein kleines Distelfeld. Wild wachsende Brombeeren wurde an Ort und Stelle belassen. Ab und an lädt eine Bank zum Verweilen ein und eine gepflegte Rasenfläche (Grillen, Zelten) wurde mit Liguster und Buchsbaum eingefasst.

 

Strom und Wasser

Wir haben, da am Grundstücksrand verfügbar, im Zentrum des Wäldchens einen Strom- und Wasseranschluss realisiert. Die dazu erforderlichen Leitungen (Stromerdkabel, Alu-Verbundrohr) haben wir mit einem Kleintraktor und einem dafür gebauten Pflug/Maulwurf direkt ca. 30 cm unter der Erde entlang in zwei Etappen (je 100m) ohne Erdaushub an die Zapfstelle gezogen.

 

Bilanz

Die Grundarbeiten zu diesem Vorhaben haben rund 12 Monate und so gut wie jede Stunde Freizeit in Anspruch genommen. Die Kosten für das Material der Wegerstellung beliefen sich auf ca. 2.000,- Die Kosten für die gekauften Pflanzen auf ca. 4.000,-

Das Ergebnis und die Freude darüber sind unbezahlbar !

Und natürlich sollte ein erster Abschluss gebührend gefeiert werden. Wir taten dies dann unter anderem mit der Acapella-Formation QUINTUITION.


Zur fortlaufenden Bearbeitung stellte sich heraus, dass der Kleintraktor mit Anhänger auf den schmalen Wegen immer noch zu groß und unflexibel war, zudem deutliche Fahrspuren hinterließ. Wir haben deshalb aus einem kleinen Anhänger und dem Vorderteil eines Motorrollers ein elektrisch betriebenes Dreirad gebaut, dessen Akkus von einem Solarpaneel aufgeladen werden. Das Fahrzeug schafft alle vorhandenen Steigungen, kann bis zu ca. 350 kg beladen werden und kommt mit einem Wendekreis problemlos an jede Arbeitsstelle. Kosten für die Herstellung des elektro-Dreirads ca. 2.000,-

Alternativ dazu empfiehlt sich ein Kleintraktor mit Knicklenker der einsatzfähig und gebraucht ab ca. 2.000,- zu bekommen ist.

Lust auf Wäldchen … vielleicht gab‘s an dieser Stelle Inspiration ein derartiges oder ähnliches Projekt auch in Angriff zu nehmen. Ihnen und der Umwelt zuliebe. Es würde uns freuen.


Der Mann der Bäume pflanzte / L’homme qui plantait des arbres
von Jean Giono

Die Erzählung spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und handelt von den langwierigen, aber erfolgreichen Bemühungen eines Schäfers, eine karge Berggegend in der Provence wieder aufzuforsten.

Impressionen 11.07.2018 in Blüte

10.08.2018 endlich noch mal Regen

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... da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder ...

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