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HAPERO Re2 15kW02 - 35kW04

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Die elektrische Wärmepumpe - eine heimliche Kohleheizung

Für die Wärmepumpe wird mit markigen Sprüchen geworben: umweltfreundlich, preiswert, kostenlose Energie der Sonne, wartungsfrei, ...

Diesen Attributen wird die Wärmepumpe aber nur unter günstigsten Bedingungen gerecht und lauten:

  • Jahresarbeitszahl (JAZ) der Pumpe größer 4
  • Vorlauftemperaturen maximal 40°C (also ein Muß für Wand- und Fußbodenheizung)
  • in Verbindung mit Passiv-Haus und Photovoltaik

Unter diesen optimalen Bedingungen kann sich die Wärmepumpe für den Verbraucher rechnen, für die Umwelt rechnet sie sich nicht:

 

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht hier eine Mogelpackung und schreibt:

" ... und am Ende stehen Kohlekraftwerke

Der Strom für die Wärmepumpe stammt in der Heizperiode zumeist aus Kohlekraftwerken. In diesen wird aus ca. 3 kWh Primärenergie Kohle nur 1 kWh Strom gewonnen, der Rest geht als ungenutzte Abwärme an die Umwelt. In der Primärenergiebilanz bringen daher Wärmepumpen mit Jahresarbeitszahlen von unter 3,0 keinen Vorteil gegenüber einer direkten Verbrennung der Kohle für Heizzwecke.

Bei einer JAZ von 4,0 ist „netto“ nur etwa 1 von 4 kWh wirklich ein Gewinn aus Umwelt. Nur dieser Teil kann als „Erneuerbare Energie“ bezeichnet werden.

Verschiedene Tests haben jedoch ergeben, dass oft eine JAZ von 4,0 versprochen wird, die realen Werte aber nur zwischen 2,5 und bestenfalls 3,5 liegen. Bei Wärmepumpen für die Warmwasserbereitung ist die JAZ noch geringer (1,5 -2,4). Geht man statt von einer Kohleheizung von der Alternative Brennwertkessel + Solarkollektor aus, müssen Wärmepumpen einer JAZ von über 4 aufweisen, um in der Bilanz besser zu sein.

Berücksichtigt man, dass bei der Verbrennung von Kohle zur Stromerzeugung deutlich mehr CO2 sowie Stickoxide und Schwefeldioxid („saurer Regen“) pro kWh emittiert wird als z.B. bei der Verbrennung von Erdgas, hätte eine Wärmepumpe mit einer JAZ von 5 gerade mal den Stand der Technik erreicht und wäre bezüglich Klima- und Umweltschutz vergleichbar mit einem Brennwertkessel mit Solaranlage. Eine JAZ von 5 wird mit Wärmepumpen aber nur in absoluten Ausnahmefällen zu erreichen sein.

Es gibt also keinen Grund, sich aus Gründen des Umwelt- oder Klimaschutzes für eine Wärmepumpe zu entscheiden. Denn letztlich stellen Sie Ihre Heizung mit einer Wärmepumpe auf Kohlestrom um. Elektrische Wärmepumpen sind trojanische Pferde für neue klimaschädliche Kohlekraftwerke."

den ganzen Artikel des BUND lesen

 

Ähnlich sieht es auch eine Untersuchung des Umweltbundesamtes für Umwelt und Naturschutz:

" Die Zusammensetzung dieser Energieträger bestimmt die Umweltbelastungen, die bei der Erzeugung des elektrischen Stromes entstehen. Weil fast die Hälfte der deutschen Stromerzeugung aus Kohlen erfolgt, ist jede Kilowattstunde (kWh) elektrischen Stromes mit einem beträchtlichen „Rucksack“ an Umweltschäden sowie den hier nicht quantifizierbaren Risiken aus der Kernenergienutzung belastet."

und weiter aufgrund einer Untersuchung mit Wärmepumpen im Vergleich zu anderen Energieträgern (wobei für die Wärmepumpe Bestwerte angenommen wurden, die in der Praxis kaum erreicht werden):

" Für die besonders bedeutsamen Nachhaltigkeitsprobleme des Treibhauseffektes und der Inanspruchnahme nichterneuerbarer Energieressourcen sind die Heizungssysteme auf Basis erneuerbarer Brennstoffe (z.B. Holzpellets oder Stroh) gegenüber den anderen Heizungssystemen, gerade auch gegenüber den elektrischen Wärmepumpen mit den angenommenen Bestwerten, deutlich überlegen.

Zwar können erdgestützte elektrische Wärmepumpen mit theoretischen Bestwerten bis zu 35 % weniger Treibhausgase emittieren als Gas-Brennwertheizungen; doch ein qualitativer Sprung erfolgt erst durch Biomasse-Heizungen – und das mit bereits heute verfügbaren Anlagen. Selbst die Holz-Pellet-Heizung, die wegen des Energieaufwandes zur Pelletherstellung unter den Biomasse-Heizungen relativ ungünstig ist, emittiert 85 % weniger Treibhausgase als Gas-Brennwertheizungen.Ähnliche Verhältnisse gelten bei der Inanspruchnahme nichterneuerbarer Energieressourcen.

Auch die relativ hohen Emissionen von versauernd wirkenden Luftschadstoffen und von Ozon-Vorläufer-Substanzen können diesen eindeutigen Vorrang von Biomasse-Heizungen gegenüber elektrischen Wärmepumpen und fossil befeuerten Heizungssystemen hinsichtlich ihrer Klima- und  Ressourcenrelevanz nicht umkehren.

Die Inanspruchnahme von Deponiefläche durch anfallende Aschen untermauert den umweltbezogenen Vorteil von Biomasse-Heizungen gegenüber elektrischen Wärmepumpen. Weil die Stromerzeugung in Deutschland zur Hälfte auf Kohle basiert, sind hierbei elektrische Stromheizungen, aber auch in etwas geringerem Maße elektrische Wärmepumpen, gegenüber allen anderen Heizungssystemen im großen Nachteil."

die ganze Untersuchung und Empfehlung des Umweltbundesamtes lesen

Ausstellung

 

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Google Übersetzung

Wärmepumpe - schlechter als ihr Ruf

Die Wärmepumpe gerät zunehmend in die Kritik, der scheinbar günstige Umwelt- faktor wird durch den mise- rablen Primärenergiefaktor 'Strom' meist mehr als aufgehoben. Wärmepumpen stehen in der Kritik, da sie vor allem in Fällen der Heizungsumstellung eher verkappte Stromheizungen sind.

Kritikpunkte:

  • Wirtschaftlichkeit nach Praxistests auch des Umweltbundesamtes umstritten
  • günstige Strompreise oft Lockangebote der Strom- anbieter mit hoher Preis- steigerung
  • Hohe Anforderungen ans Heizsystem:
    - Optimaler Wirkungsgrad nur bei Vorlauftempe- raturen von bis zu 35°C (Fußboden- und Wand- heizung oder Niedrig- temperaturheizkörper)
    - Wegen Sperrzeiten der Stromversorger muss Heizung speicherfähig sein: ggf. Pufferspeicher nötig
  • Wirkungsgrad in der Praxis oft erheblich niedriger als die Herstellerangabe
  • Wärmequellen-Temperatur nur bei Grundwasser konstant: schwankende Betriebskosten
  • An kalten Tagen muss Warmwasser ggf. nachgeheizt werden (i.d.R. elektrisch)
  • Wirtschaftlichkeit und Ökobilanz abhängig vom Strom-Mix
  • Betrieb mit Ökostrom u.U. nicht rentabel
  • Klimabilanz von Luft-Wasser-WP u.U. schlechter als von Gas-Brennwertkessel
  • An kalten Tagen erzeugen WP Spitzenlasten im Stromnetz, statt Strom zu sparen
  • Abhängigkeit von örtlichen Gegebenheiten wie Bodenqualität
  • Nur effiziente Wärmepumpen mit einer Jahresarbeitszahl von mindestens 4 haben bessere Klimabilanz als Öl- und Gaskessel mit gleicher Heizleistung - in der Praxis oft nicht erreicht
  • Relativ geringe Auswahl an erfahrenen Installateuren
  • Viele Modelle enthalten klimaschädliches Kältemittel

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