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HAPERO Re2 15kW02 - 35kW04

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Entscheidungshilfe zur passenden Austragung und Lagerung bei Pelletsheizungen

Die Lagerung und Austragung der Pellets f√ľr Holzpelletsheiz- ungen kann in vielf√§ltiger Weise erfolgen und h√§ngt u.a. von folgenden Faktoren ab:

  • zur Verf√ľgung stehendes Budget
  • technische Voraussetzungen des Pelletheizkessels oder Pelletkaminofens
  • Geometrie (Grundriss und H√∂he) des zur Verf√ľgung stehenden Lagerraumes
  • Entfernung vom Lagerraum zum Pelletskessel und Verbindungsm√∂glichkeiten zwischen diesen
  • verf√ľgbare Zeit zur Erstellung des Pelletlagers
  • W√§rme-Leistung des Pelletheizkessels

Die ersten Pelletsheizungen hatten sogenannte Unterschub-feuerungen, bei denen die Pellets von unten √ľber eine starre Schnecke in den Brennraum gedr√ľckt wurden. Das konnte nicht direkt aus dem Pellets-Lagerraum geschehen, da √ľber diese Schnecke die Gefahr eines R√ľckbrandes in das Pelletlager bestand. Zur Sicherung wurde eine Zellenradschleuse zwischen- geschaltet: eine starre oder auch flexible motorgetriebene Schnecke (wie eine Feder) f√∂rderte die Pellets zu einer Zellenrad- schleuse. Durch diese fielen die Pellets zur sogenannten Stocker- schnecke, die die Pellets dann von unten in den Brenntopf dr√ľckte.

Die Unterschubfeuerung als auch die reine Schneckenaustragung sind f√ľr Pelletheizungen kleiner Leistung (3-100kW) heute nicht mehr zeitgem√§√ü.

Die Unterschubfeuerung l√§√üt sich nur m√§√üig regulieren, neigt zur Schlackebildung und bedingt zur R√ľckbrandsicherung eine zus√§tzliche Zellenradschleuse oder R√ľckbrandklappe. Die reine Schneckenaus- tragung vom Pelletlager bis in den Heizkessel ist zwar zuverl√§ssig im Aufbau aber extrem unflexibel.
Lagerraum und Heizkessel m√ľssen in ¬†konstruktiv vorgegebener Anordnung zueinander stehen. Dies ist im Altbau selten der Fall und schr√§nkt im Neubau den Planer unn√∂tig ein.

 

Moderne Pelletkessel haben Fallfeuerung und Saugaustragung

modernste Heiztechnik bei Biotech Pelletsheizungen: Fallfeuerung, Saugaustragung, Luftmassesensoren und Lambdasonde

Im Leistungssegment 3-100kW verf√ľgen moderne Pelletheizungen der Mittel- bis Oberklasse sinnvoller Weise √ľber eine Fallfeuerung und eine Saugaustragung.

Die Fallfeuerung, bei der die Pellets √ľber eine Steigschnecke von oben pr√§zise dosiert in den Brenntopf gef√∂rdert werden, ist die Voraussetzung f√ľr modulierende Funktionsweise (gleitende und bedarfsgerechte Leistungsanpassung) und macht die moderne Pelletheizung im Idealfall unabh√§ngig von verlustbehafteten Pufferspeichern. Dieses System erspart zudem eine Zellenrad- schleuse, da die Fallstrecke der Pellets als R√ľckbrandsicherung fungiert.

Der größte Vorteil der Holzpelletkessel der neuesten Generation mit Saugaustragung aber ist die Möglichkeit zur vollkommen flexiblen Positionierung von Heizkessel und Pelletlager.

Die Saugaustragung schafft planerische Freiheit, ist flexibel in der Altbaumodernisierung, kosteng√ľnstig und montagefreundlich. Mit der Saugaustragung hat die Pelletheizung Ihren Montage- schrecken verloren und kann von jedem Heizungsbauer problemlos installiert werden.

Bei der Saugaustragung befindet sich im Kesselgeh√§use ein Mehrtagesbeh√§lter, der √ľber die angeschlossene Saugturbine aus dem eigentlichen Pelletlager zyklisch einmal pro Tag automatisch nachgef√ľllt wird.

Sollte das Pelletlager einmal leergefahren sein, besteht √ľber den Tagesbeh√§lter des Kessels die M√∂glichkeit auch Pellet-Sackware zu verfeuern oder man benutzt den Kessel aus Budgetgr√ľnden vor√ľbergehend ohne Pelletlager und r√ľstet sp√§ter mit weiterer Austragungstechnik nach.



Wie kommen die Pellets aus dem Lager - Austragungsmöglichkeiten


Die Saugaustragung f√∂rdert die Pellets auf einer Strecke bis zu 20m durch flexibel verlegbare Schl√§uche mit einem Innendurchmesser von 45-50mm vom Pelletlager bis zum Heizkessel. F√ľr die Verbindung Kessel/Lager werden dabei zwei Schl√§uche verlegt. Die Luft kreist hierbei vom Kessel zum Lager und str√∂mt mit Pellets durchsetzt wieder zur Turbine zur√ľck. Wie werden die Pellets aber nun am g√ľnstigsten der Luft √ľbergeben? Hierzu gibt es bei den unterschiedlichen Lagerm√∂glicheiten (Lagerraum, Sacksilo, Erdsilo, ...) auch mehrere Entnahmem√∂glichkeiten

  • fest montierte Saugsonde ohne Zugang bei vollem Pelletlagerraum
  • Biotech-Retourluftsonde mit der M√∂glichkeit zur Entnahme aus dem Pelletlagerraum und Wartungsm√∂glichkeit
  • Verbund von oben aufgef√ľhrten Sonden und manuelle oder automatische Umschaltung zwischen den Sonden
  • Saugsonde beim Sonnenpellet-Maulwurf
  • Saugsonde beim Erdtank
  • Saugsonde beim Sacksilo
  • Motorschnecke beim Sacksilo
  • Schneckenaustragung mit Pellet√ľbergabe vor dem Lagerraum und Zugang zur √úbergabestelle


fest montierte Saugsonde ohne Zugang bei vollem Pelletlagerraum

Die fest im Lagerraum verschraubte Saugsonde ist budgetorientiert und die preiswerteste L√∂sung die Pellets aus dem Lager anzusaugen. Die Sonde besteht aus einer Absaug und einer R√ľckluftd√ľse, wobei letztere auch die Hohlraumbildung im Absaugbereich vermeidet.

In Kauf nehmen muß man bei diesem System, daß es bei Pellets, die trotz Normierung zu lang sind (>45mm), zur Verstopfung der Sonde

und damit zum Ausfall der Anlage f√ľhren kann. Wenn dem so ist, hat man bei vollem Pelletlager ein sicher schwerwiegendes Problem.

Zudem erfordert lediglich eine Sonde auch den Einbau von 4 Schrägböden und bei großem Lagerraum sowie zunehmendem Verbrauch das händische Umlagern der Pellets.

Optional k√∂nnen mehrere Saugsonden √ľber Weichen manuell oder automatisch umgeschaltet werden. Die Restmenge Pellets im Lagerraum ist bei Saugsonden relativ hoch.

Von dieser Art Saugsonde muß unbedingt abgeraten werden. Sie ist störungsanfällig und im Störungsfall kann eine Verstopfung nur mit erheblichem Aufwand beseitigt werden.


 
Biotech Retourluftsondenaustragung

Die Biotech Retourluftsonde ist sehr preiswert und bietet gegen√ľber der fest verschraubten Sonde den Vorteil der Zug√§nglichkeit bei vollem Lagerraum, da die Sonde √ľber einen Sondenkanal in die Pellets geschoben wird.

Damit relativieren sich die Probleme, die man bei zu langen Pellets und damit der Gafahr zur Sondenverstopfung haben kann.

 

Mit √ľberlangen Pellets verstopfte Saugsonde

Mit Anlagenausfällen muß bei normabweichenden Pellets aber auch hier hin und wieder gerechnet werden. Man muß als Anlagenbetreiber entscheiden, ob diese Ausfälle hinnehmbar sind und Austragungs- störungen mit einem Zeitaufwand von ca. 15-30 Minuten selbst behoben werden können.

Will man mehrere Absaugpunkte im Lagerraum vorsehen, sind von Biotech Leer-Kanäle lieferbar, in die eine Sonde jeweils gewechselt werden kann.

M√∂chte man sich diesen Sondenwechsel ersparen, sind zu Biotech Retourluftsonden nat√ľrlich auch manuelle sowie automatische Umschalteinheiten lieferbar. Mit dem Einsatz dieser Umschalteinheiten verliert sich aber schnell der Preisvorteil der Sonde und man ist gut beraten √ľber das sicherste Austragungssystem nachzudenken, der Schneckenaustragung.

 Montageanleitung Biotech Retourluftsonde



Schneckenaustragung

Die Biotech Austragungsschnecke kann unter Umständen auch bei Saugaustragungen anderer Hersteller, die lediglich Saugsonden anbieten, eine zuverlässige Austragungsalternative sein.


Bei g√ľnstiger Lagerraumgeometrie bietet die Austragungsschnecke die h√∂chste Zuverl√§ssigkeit und den h√∂chsten Austragungsgrad (geringe Restmenge). G√ľnstige Lagerr√§ume sind schmal und lang, z.B. 2x3m oder l√§nger.

Die Pellets werden mechanisch √ľber einen Elektromotor mit einer Metallschnecke aus dem Lagerraum gef√∂rdert. Von dort greift dann die Saugaustragung mit ihrer g√ľnstigen Verlegem√∂glichkeit. Hier liegt die Kombination von zuverl√§ssiger Austragung und hoher Flexiblit√§t.



Die Saugaustragung garantiert auch freie Saugschl√§uche vor jedem Saugstart, da nach jedem Saugvorgang die Schnecke angehalten und der Saugschlauch mit der zeitlich nachlaufenden Turbine noch leergesaugt wird. Eine Schlauchverstopfung durch r√ľckfallende Pellets in steigenden Saugleitungen wie sie bei Saugsonden vorkommen kann, ist bei einer Schneckenaustragung mit Biotech-Steuerung damit praktisch ausgeschlossen.

Der Lagerraum wird durch die Schneckenaustragung fast vollständig geleert, da Schrägböden die Pellets zur Schnecke rieseln lassen.

Der Übergang zwischen Schnecke und "Lufttransport" liegt außerhalb des Lagerraumes und ist (im seltensten Fall einer Störung) immer leicht zugänglich.

 Anfrage Austragungsschnecke



Das A.B.S.-Flachbodensilo als Pelletlagersystem


Die A.B.S. Silo- und F√∂rderanlagen GmbH hat ein Flachbodensilo entwickelt, da√ü den Nachteil des Raumverlustes durch Rutschen und Schr√§gb√∂den stark verringert, indem es den Boden des sogenannten Flachbodensilos relativ dicht mit 5 optimal positionierten Saugsonden ausstattet, wobei der Zugriff auf die gew√ľnschte Sonde √ľber den am Silo montierten Saugverteiler eingestellt werden kann.

Mit dem Flachbodensilo werden 80-90% des Lagerraumes ausgenutzt.


 

Sollte es zu einer Verstopfung der Sonde durch zu lange Pellets kommen, wäre

  • rasch zu einer anderen Sonde umgeschaltet und
  • die Sonde √ľber die offene Weiche und die bis zur Sonde kurze Verschlauchung mechanisch gut zu erreichen.

Das A.B.S.-Flachbodensilo verf√ľgt √ľber einen gro√üz√ľgig geschnittenen Montageeinstieg. Dadurch l√§√üt sich das Silo gut reinigen und lassen sich Restmengen leicht entnehmen.

Des weiteren wurde das Silo mit einer √Ėffnung zur Handentnahme von Pellets ausgestattet. So lassen sich nebenbei und bequem Pellets f√ľr Pelletzimmer√∂fen entnehmen. Bei Bedarf k√∂nnte durch diesen Zugang auch eine Steigschnecke eingef√ľhrt werden.


Sacksilos sind bei kurzer Montagezeit vielseitig auf zu stellen. Bei geeignetem Wetter- und Lichtschutz (UV) ist auch eine Aufstellung im Außenbereich problemlos möglich.

¬†Weitere Infos √ľber A.B.S.-Prospekt
¬†Montage und Bef√ľllanleitung

 Produktanfrage A.B.S.-Flachbodensilo


 

Der Schellinger Sonnenpellet-Maulwurf

Eine gute und preiswerte Lösung zur flächigen Austragung von quadratischen Lagerräumen mit einer Grundfläche bis ca. 2,5x2,5m ist der Schellinger Sonnenpellet-Maulwurf.

 

Der Maulwurf liegt auf den Pellets auf und saugt diese √ľber eine Saugsonde nach oben ab. Dabei bewegt er sich durch einen Motor getrieben √ľber die Pelletoberfl√§che und wandert dabei durch den gesamten Lagerraum. Der Maulwurf 'grast' die Pellets ab.

Vor dem Bef√ľllen des Lagers wird der Maulwurf √ľber einen Seilzug zur Decke hin gezogen und nach dem Bef√ľllen auf die Pellets abgelassen.

Da der Maulwurf mit einer Saugsonde absaugt ist auch hier unabdingbar, da√ü die Pellets nie l√§nger sind als nach der DIN-Plus oder √ĖNorm zugelassen. Zur Vermeidung unn√∂tig gro√üer Restmengen im Pelletlagerraum ist es ratsam zu den Lager-W√§nden Rutschschr√§gen vorzusehen. Damit bleibt der Maulwurf nicht in einer Ecke liegen (und in den anderen die Pellets) sondern arbeitet sich wie auch die Pellets zur Lagermitte hin.

 Produktanfrage Sonnenpellet-Maulwurf



Erdtanks als Pelletslagersystem

Wenn im Haus kein Raum zur Pelletslagerung vorhanden ist oder beim Neubau ohnehin Erdarbeiten in Form von Aushub anfallen, ist vielleicht auch der Erdtank eine m√∂gliche Lageroption. Hier werden die Pellets in¬†einem wasserdichten KS-Tank eingelagert und mittels Saugsonde vom Tankboden abgesaugt. Zur Vermeidung von Br√ľckenbildung der Pellets (Hohlraum) an der Sonde, fallen die Pellets durch ein Vibrationselement bewegt immer wieder zur Sonde und zum Lagerzentrum. Die Luftschl√§uche werden dann in der Regel unter der Erde verlegt, wobei darauf zu achten ist, da√ü diese in irgend einer Form zu Wartungszwecken zug√§nglich bleiben.

Besonders wichtig ist beim Erdtank die Versorgung mit genormten Holzpellets der h√∂chsten Qualit√§t, da eine Sondenverstopfung nicht ganz leicht zu beheben ist. Ferner sollte eine Entw√§sserung um den Bereich des Erdtankdomes ausgef√ľhrt werden. In den Tank eintretendes Wasser w√§re sehr problematisch.

Google √úbersetzung

Mehr Geld vom Staat f√ľr Pellet und Solar

ein Beispiel f√ľr NRW:


BAFA Bundesförderung

ab 01.04.15 erhöht!

3.000,- Pelletheizung
500,- Pufferspeicher
2.000,- Solar 11m2
500,- Bonus
Progress NRW
 990,-  Solar
 2.500,-  Pelletheizung

 9.490,- 

als Zuschuß

novellierte Förderrichtlinie

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